Wieviel Power braucht ein guter Staubsauger?

Bei Staubsaugern galt viele Jahre das, was auch sonst leider oft als Motto herhalten muss: Viel hilft viel. Je mehr Watt, desto sauberer werden auch die Fußböden. So oder so ähnlich haben uns das die Marketingabteilungen der Staubsaugerhersteller einreden wollen. Aber die Zeiten sind vorbei, auch dank der EU.

Staubsauger mit 2000 Watt Leistung
Ältere Modelle nehmen gern 2000 Watt und mehr auf!

Ja, es ist nicht alles schlecht was aus Brüssel kommt und im Gegensatz zu den berühmten Energiesparlampen macht die Staubsaugerrichtlinie auch tatsächlich Sinn. Ab Ende des Jahres dürfen nur noch Geräte mit maximal 1600 Watt Leistung verkauft werden und ab 2017 wird die Obergrenze sogar auf 900 Watt herabgesetzt. Werden wir in Zukunft also alle in schmuddeligen und verstaubten Wohnzimmern auf die EU schimpfen? Im Gegenteil, die modernen Geräten saugen besser denn je. Wie aktuelle Tests zeigen sind ganz andere Qualitäten bei einem guten Staubsauger gefragt, als die pure Wattpower. Viel wichtiger sind die Staubaufnahme und vor allem die Filterung und damit die Sauberkeit der Abluft. Nach anfänglichem Murren seitens der Hersteller gibt es jetzt kaum noch kritische Stimmen. Und tatsächlich haben schon im vergangenen Jahr, also lange vor Einführung der ersten Obergrenze, die meisten Staubsauger die 1600 Watt Grenze teilweise deutlich unterschritten. Und aktuelle Tests dieser Staubsauger beweisen, dass diese sparsamen Modelle keineswegs schlechter saugen.

Die alten Modelle sind nur in der Anschaffung günstiger, im Unterhalt dann aber teurer

Trotzdem gibt es auch immer noch viele Kraftmeier im Handel zu kaufen und es macht definitiv Sinn jetzt schon nach den neuen, sparsamen Modellen zu schauen. Die Reinigungsleistung ist erwiesenermaßen nicht schlechter und Sie tun damit nicht etwa der EU einen gefallen, sondern Ihrem Geldbeutel. In 10 Minuten fallen bei einem 2500 Watt Sauger kosten von etwa 0,10 Euro an. Klingt erstmal wenig, summiert sich im Laufe des Jahre aber logischerweise. Im direkten Vergleich zu einem 1000 Watt Gerät entstehen so Mehrkosten im zweistelligen Euro Bereich, die leicht vermeidbar sind.

Umstieg lohnt sich nur bedingt

Wenn Sie einen funktionierenden Staubsauger besitzen, lohnt sich ein Umstieg aber weder aus finanziellen, noch aus ökologischen Gründen. Die Anschaffungskosten hätten Sie erst nach vielen Jahren wieder eingespart und die Produktion, das Plastik, die Entsorgung und so weiter belasten die Umwelt natürlich auch. Wenn aber sowieso ein neuer Staubsauger ansteht, spricht nichts gegen ein stromsparendes Modell.

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Stromverbrauch von Kaffeevollautomaten

Was vor einigen Jahren noch die klassische Filterkaffeemaschine in deutschen Küchen war, sind mittlerweile semiprofessionelle Kaffeevollautomaten. Vor einiger Zeit noch die Ausnahme und hauptsächlich bei besserverdienenden Kaffeeliebhabern zu finden, sind die Geräte jetzt im Durchschnittshaushalt angekommen. Bei Anschaffungspreisen von mindestens 300 Euro spielt der Stromverbrauch oft nur eine untergeordnete Rolle und stattdessen entscheiden die Käufer aufgrund der Ausstattung, des Designs oder schlicht und einfach des Geschmacks. Aber wer frisch gebrühten Cappuccino, Cafe Latte und Espresso haben will, kann trotzdem sparen, es gibt nur einige wenige Punkte zu beachten. Und das lohnt sich! Während ein durchschnittlicher Kaffeevollautomat jährlich Strom im Wert von über 30 Euro verbraucht, kommen besonders sparsame Modelle mit rund 10 Euro aus. Bei gleicher Nutzung wohlgemerkt.

Der Standby-Modus ist entscheidend

Eine entscheidende Rolle in Sachen Stromverbrauch spielt bei allen getesteten Kaffeevollautomaten der Ruhezustand oder Standby-Modus. Ein modernes Gerät sollte automatisch nach wenigen Minuten in diesen Sparmodus wechseln. Die besonders guten Modelle werden dabei nicht nur in einen sparsameren Modus versetzt, sondern komplett vom Stromnetz getrennt. Wenn die Zeit nach der das geschieht dann auch noch frei wählbar ist, umso besser! Das Wasser ist so natürlich nicht ständig heiß verfügbar und man muss auf den Espresso vielleicht eine Minute warten, aber der Geldbeutel und die Umwelt werden es Ihnen danken.
Kaffeebohnen

DeLonghi, Saeco oder Philips? Wer ist am sparsamsten?

Neben dem Stromsparmodus ist auch der normale Stromverbrauch im Betrieb nicht unwichtig was die Gesamtbetriebskosten angeht. Je nach Gerät und Hersteller können mehrere Hundert Watt Unterschied auftreten. Es lohnt sich beim Kauf also nicht nur nach den äußeren Werten der Kaffeemaschinen zu schielen. Erkundigen Sie sich auch in Sachen Verbrauch. Der Geschmack leidet übrigens bei keinem der angebotenen Geräte unter effizienten Sparmechanismen. Kaffeepadmaschinen und Filtermaschinen verbrauchen übrigens deutlich weniger Strom als die Vollautomaten, aber auch hier kann sich ein genauerer Blick lohnen. Einen Überblick über die meisten aktuellen Modelle von DeLonghi, Saeco, Melitta, Philips und weiteren Herstellern können sie sich auf der Kaffeefibel verschaffen.

Fazit

Alles in allem lohnt sich der Aufwand bei der Auswahl eines neuen Kaffeeautomaten also und bei einer Investition in der Größenordnung lässt sich doch sowieso jeder im Fachhandel oder im Internet beraten. Warum also nicht auch Wert auf die Unterhaltskosten legen?

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