Stromverbrauch von Kaffeevollautomaten

Was vor einigen Jahren noch die klassische Filterkaffeemaschine in deutschen Küchen war, sind mittlerweile semiprofessionelle Kaffeevollautomaten. Vor einiger Zeit noch die Ausnahme und hauptsächlich bei besserverdienenden Kaffeeliebhabern zu finden, sind die Geräte jetzt im Durchschnittshaushalt angekommen. Bei Anschaffungspreisen von mindestens 300 Euro spielt der Stromverbrauch oft nur eine untergeordnete Rolle und stattdessen entscheiden die Käufer aufgrund der Ausstattung, des Designs oder schlicht und einfach des Geschmacks. Aber wer frisch gebrühten Cappuccino, Cafe Latte und Espresso haben will, kann trotzdem sparen, es gibt nur einige wenige Punkte zu beachten. Und das lohnt sich! Während ein durchschnittlicher Kaffeevollautomat jährlich Strom im Wert von über 30 Euro verbraucht, kommen besonders sparsame Modelle mit rund 10 Euro aus. Bei gleicher Nutzung wohlgemerkt.

Der Standby-Modus ist entscheidend

Eine entscheidende Rolle in Sachen Stromverbrauch spielt bei allen getesteten Kaffeevollautomaten der Ruhezustand oder Standby-Modus. Ein modernes Gerät sollte automatisch nach wenigen Minuten in diesen Sparmodus wechseln. Die besonders guten Modelle werden dabei nicht nur in einen sparsameren Modus versetzt, sondern komplett vom Stromnetz getrennt. Wenn die Zeit nach der das geschieht dann auch noch frei wählbar ist, umso besser! Das Wasser ist so natürlich nicht ständig heiß verfügbar und man muss auf den Espresso vielleicht eine Minute warten, aber der Geldbeutel und die Umwelt werden es Ihnen danken.
Kaffeebohnen

DeLonghi, Saeco oder Philips? Wer ist am sparsamsten?

Neben dem Stromsparmodus ist auch der normale Stromverbrauch im Betrieb nicht unwichtig was die Gesamtbetriebskosten angeht. Je nach Gerät und Hersteller können mehrere Hundert Watt Unterschied auftreten. Es lohnt sich beim Kauf also nicht nur nach den äußeren Werten der Kaffeemaschinen zu schielen. Erkundigen Sie sich auch in Sachen Verbrauch. Der Geschmack leidet übrigens bei keinem der angebotenen Geräte unter effizienten Sparmechanismen. Kaffeepadmaschinen und Filtermaschinen verbrauchen übrigens deutlich weniger Strom als die Vollautomaten, aber auch hier kann sich ein genauerer Blick lohnen. Einen Überblick über die meisten aktuellen Modelle von DeLonghi, Saeco, Melitta, Philips und weiteren Herstellern können sie sich auf der Kaffeefibel verschaffen.

Fazit

Alles in allem lohnt sich der Aufwand bei der Auswahl eines neuen Kaffeeautomaten also und bei einer Investition in der Größenordnung lässt sich doch sowieso jeder im Fachhandel oder im Internet beraten. Warum also nicht auch Wert auf die Unterhaltskosten legen?

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